Unsere Reise durch Bayern | Teil 4: Unsere Gäste aus Politik und Gesellschaft

2018 war ein besonderes Jahr. Zusammen mit den Menschen in Bayern hat Kulturerbe Bayern den bayerischen National Trust ins Leben gerufen - als Fundament, auf dem wir gebaute und gewachsene Kulturschätze gemeinschaftlich erhalten. Die Idee lebt vom Mitmachen. Daher haben wir uns bei unserer Reise durch die sieben bayerischen Regierungsbezirke auch mit Vertretern aus der Politik über die Bedeutung ausgetauscht, die der Bewahrung von Bayerns Kulturschätzen zukommt.

Mittelfranken | Johann Böhm, Andreas Schalk und Walter Hartl

Landtagsabgeordneter Andreas Schalk sprach gemeinsam mit Landtagspräsident a.D. Johann Böhm in Rothenburg über die Herausforderungen, denen die Menschen bei der Erhaltung und Pflege kulturellen Erbes oft begegnen. Diese könnten aber durch den besonderen, gemeinschaftlich Einsatz wie bei Kulturerbe Bayern gemeistert werden, so dass die kulturelle Vielfalt Bayerns gestärkt werde. Rothenburgs Oberbürgermeister Walter Hartl begrüßte es, dass Kulturerbe Bayern mit der Rettung des vom Verfall bedrohten Stadthauses Judengasse 10 ein neues Juwel in seiner Stadt schaffe.

Niederbayern | Kultusminister Bernd Sibler

Im Bibliothekssaal des Klosters Aldersbach betonte der Bayerns Kultusminister Bernd Sibler, dass Trends wie die Digitalisierung und die Pflege der kulturellen Schätze keine Gegensätze seien, sondern dass sie sich gegenseitig befruchten sollten. Mit modernen Techniken und und Ansätzen könnten Initiativen wie Kulturerbe Bayern einen wichtigen Beitrag dazu leisten, den heutigen Menschen das kulturelle Erbe des Landes nahezubringen und sie dafür zu begeistern. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich zählte ebenfalls zu den prominenten Fürsprechern für die gemeinschaftliche Bewahrung des reichhaltigen und bereichernden Erbes.

Unterfranken | Oliver Jörg MdL

Landtagsabgeordneter Oliver Jörg sprach im Hofgartenkabarett in Aschaffenburg über die Bedeutung des kulturellen Erbes, dessen Pflege und die Rolle von Ehrenamtlichen für die Gesellschaft. Kulturerbe Bayern könne angesichts des bürgerschaftlichen Einsatzes eine ganz eigene Rolle neben staatlichen Akteuren, nicht nur in Unterfranken, spielen und damit die gesellschaftliche Entwicklung mitgestalten.

Schwaben | Dr. Peter Bergmair, Simone Strohmayr und Bernd Kränzle

Dr. Peter Bergmair, ehemals Bürgermeister von Friedberg und nun bei der Stadt Augsburg Leiter der Querschnittsaufgaben des Referats Oberbürgermeister, sprach im Kurparktheater in Göggingen über die Bereiche, die Kulturerbe Bayern neben staatlichen Institutionen sowie Kommunen gestalten könne. Insbesondere im ländlichen Raum seien große Potenziale vorhanden, ungenutzte historische Bauten einer attraktivitätssteigernden Nutzung zuzuführen. Die Landtagsabgeordnete Simone Strohmayer setzte darauf, dass Kulturerbe Bayern auf möglichst vielen Wegen junge Menschen für seine Sache gewinne - von Projekten mit Schülerinnen und Schülern bis hin zum Freiwilligen Sozialen Jahr. Bernd Kränle, Mitglied des Landtags, beglückwünschte Kulturerbe Bayern zu seinem neuartigen Ansatz und wünschte der jungen Initiative eine gute Entwicklung.

Oberpfalz | Albert Löhner, Dr. Tobias Appl

In den Fstsälen der Neumarkter Residenz hieß Bürgermeister Albert Löhner Kulturerbe Bayern und seine Gäste willkommen. Er begrüßte Kulturerbe Bayern mit den Worten: „Kulturerbe Bayern ist gefragt. Das, was hinter den Baudenkmälern steht, muss erzählt werden. Wir müssen das Geschichtsbewusstsein stärken.“ Dass der Funke überspringen kann, wenn sich Menschen mit Leidenschaft und Begeisterung für kulturelle Schätze einsetzen, erzählte der Oberpfälzer Bezirksheimatpfleger Dr. Tobias Appl anschaulich.

Oberbayern | Catherine Leonard und Josef Mederer

Catherine Leonard vom National Trust for Places of Historic Interest or National Beauty und Generalsekretärin der International National Trusts Organisation (I.N.T.O.) sprach als Botschafterin der Idee zur Erhaltung nationaler und regionaler Kulturgüter gemeinsam mit Josef Mederer, Bezirkstagspräsident von Oberbayern, bei der Podiumsdiskussion unserer Veranstaltung in München.

Josef Mederer stellte bei der Debatte die Unterschiede von Kulturerbe Bayern zu anderen staatlichen Institutionen für Denkmalpflege heraus und betonte das besondere bürgerschaftliche Element der Initiative. Zudem nehme die Kulturpflege nicht nur in Oberbayern eine besondere Rolle ein, die Kulturerbe Bayern durch sein Engagement unterstütze.

Zu unseren Ehrengästen zählte die Abgeordnete Susanne Kurz. Mit Robert Brannekämper, MdL, konnten wir einen der Gründungsväter unserer Initiative bei unserer Auftaktveranstaltung begrüßen.