Ein Haus mit Geschichte voller Leben: Unsere Pläne für die Judengasse 10

Gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Spendern, Stiftern und Freiwilligen wollen wir das spätmittelalterliche Stadthaus Judengasse 10 wieder in ein Schmuckstück der Rothenburger Altstadt verwandeln. Ein Haus zum Wohnen, Treffen und Entdecken. Helfen Sie, damit das gelingt - zum Beispiel als Gebäudepate.

Erbaut um 1409 gehört das einstige Wohnhaus Judengasse 10 in der Altstadt von Rothenburg ob der Tauber zu dem einzigen noch weitgehend erhaltenen spätmittelalterlichen Judenviertel Deutschlands. In dem wertvollen Denkmal wollen wir Wohn- und Begegnungsräume schaffen. Dabei werden wir die historische Substanz des Gebäudes in größtmöglichen Umfang bewahren und sie mit einer hohen und besonderen Wohnqualität in Einklang bringen. Besonders wichtig ist es uns, die Geschichte des Hauses für alle erfahrbar zu machen. Daher werden wir die Mikwe als Zeugnis der jüdischen Geschichte Rothenburgs erlebbar machen. Die historische Bohlenstube im Obergeschoss wird zum Begegnungsraum und die Eingangshalle im Erdgeschoss ist als kleiner Veranstaltungsraum vorgesehen. Inzwischen liegt eine von Fachleuten erstellte Berechnung der Kosten für die Instandsetzung vor. Demnach belaufen sich die Kosten auf rund 1,5 Millionen Euro.

Architekt Andreas Konopatzki führte bei einem Pressegespräch die Medienvertreter durch das Gebäude und erläuterte die Planungen für die Instandsetzung unseres Schützlings.

Unser Schützling ist einzigartig in Deutschland. Lesen Sie mehr zu den bedeutsamen Ergebnissen der archäologischen Untersuchungen hier.