Wir sagen Danke!

Den Tag des Ehrenamts nehmen wir zum Anlass, um unseren Mitgliedern und Unterstützern für ihr großartiges Engagement zu danken.

Am 5. Dezember 1986 wurde der Internationale Tag des Ehrenamtes von den Vereinten Nationen zum ersten Mal ausgerufen, um das bürgerschaftliche Engagement aller Menschen weltweit in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Ein wichtiger Tag für Kulturerbe Bayern.

„Mit unseren Mitgliedern, freiwilligen Helfern, Spendern und Stiftern kümmern wir uns um Orte, die Bayern einzigartig machen“, erklärt Dr. Johannes Haslauer, Vorsitzender des Vereins Kulturerbe Bayern. „Sie beweisen, was bürgerschaftliches Engagement bewegen kann – sei es bei unserem ersten Schützling in Rothenburg ob der Tauber oder bei unseren Partnern. Sie sorgen dafür, dass Bayern sein unverwechselbares Gesicht bewahrt.“

Seit der Gründung des Vereins Kulturerbe Bayern im Jahr 2015 erlebt unsere Initiative großen Zulauf. Bis heute sind unserem Verein bayernweit knapp 950 Menschen als Mitglieder beigetreten, mehr als 200 haben sich inzwischen als Volunteers registriert, um tatkräftig ihre Zeit und ihre Fähigkeiten bei der Pflege des gewachsenen und gebauten Erbes einzusetzen.

Einige Volunteers unterstützen am Samstag, 7. Dezember, den Förderkreis Murnauer Parklandschaft bei der Pflege des denkmalgeschützten Seidl-Parks in der Nähe des Staffelsees. Dabei ist der Förderkreis Murnauer Parklandschaft nur eine von mehreren Initiativen, mit denen Kulturerbe Bayern in diesem Jahr eine Partnerschaft eingegangen ist, um diese in ihrem lokalen Engagement zu unterstützen.

Ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung von Kulturerbe Bayern war der 5. November 2018. Acht Persönlichkeiten gründeten als zweites Standbein der Initiative die Stiftung Kulturerbe Bayern und statteten sie mit Startkapital aus ihren Privatvermögen aus.

Nicht einmal ein Jahr nach ihrer Gründung konnte die Stiftung Kulturerbe Bayern bereits die erste Zustiftung verzeichnen: Durch den Themenfonds „Förderung von denkmalgeschützten Wohnhäusern in der Oberpfalz“, den Ulrich Rubenbauer aus Amberg der Stiftung anvertraut hat, wird Kulturerbe Bayern zur Erhaltung, Sanierung und Nutzung typischer Baudenkmale in der Oberpfalz beitragen.

Wie das das Zusammenspiel von Verein und Stiftung wirkt, zeigen wir aktuell mit unserem ersten Schützling, dem spätmittelalterlichen Stadthaus Judengasse 10 in Rothenburg ob der Tauber. Der Ankauf des Hauses durch die Stiftung im Januar dieses Jahres konnte komplett über Spenden finanziert werden. Bei den bauhistorischen Untersuchungen haben ehrenamtliche Archäologen mitgearbeitet. Und Unternehmen aus der Region tragen zum Erhalt des Gebäudes bei, das erst jüngst vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege zu einem „Denkmal von nationaler Bedeutung“ ernannt wurde. So sind für das Vorzeigeprojekt allein im laufenden Jahr bereits mehr als 1250 Stunden ehrenamtlicher Arbeit eingebracht worden. Das Benefizevent im November, das freiwillige Helfer unterstützten, brachte über 8.000 Euro ein.

Wenn viele Menschen an einem Strang ziehen, kann eine Idee richtig groß werden: Werden Sie aktiv und gestalten Sie unsere Initiative. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, wie Sie Verein und Stiftung unterstützen können.