Judengasse 10 Rothenburg ob der Tauber

Dornröschen in Rothenburg

Im Stadtkern von Rothenburg liegt ein ein notleidender Schatz im Dornröschenschlaf. Das Denkmal ist der erste Schützling von Kulturerbe Bayern und ein herausragender Zeuge Rothenburger und bayerischer Geschichte. Lange stand das Haus leer. Es drohte zu verfallen. Helfen Sie mit, einen wichtigen Teil unserer Geschichte zu retten.

Erbaut um 1409, als Juden und Christen in dem Viertel Tür an Tür lebten, verfügt das einstige Wohnhaus über einzigartige historische Ausstattungsmerkmale. Im Gewölbekeller befindet sich die einzige bislang entdeckte Mikwe der Stadt, ein jüdisches Ritualbad, das zu den ältesten in ganz Deutschland gehört. Im Obergeschoss beherbergt das Haus eine nahezu vollständig erhaltene, jahrhundertealte Bohlenstube.

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Auch der Freistaat trägt seinen Teil zur Wiederbelebung der Judengasse 10 bei

Wir sind überglücklich und dankbar, dass uns so viele helfende Hände bei der Rettung und Wiederbelebung dieses einzigartigen, vom Verfall bedrohten Hauses unterstützen. Weil das Haus für Franken und Bayern von so großer Bedeutung ist, trägt jetzt auch der Freistaat Bayern seinen Teil dazu bei. Noch immer ist jede Unterstützung notwendig und willkommen, damit aus dem notleidenden Patienten wieder ein lebendig genutzter Ort zum Wohnen, Treffen und Erleben werden kann.

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"Weit über Bayern hinausreichende historische Bedeutung"

Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil, Leiter des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, erläutert in einem Interview, warum es sich bei der Judengasse 10 um ein "Denkmal von nationaler Bedeutung" handelt. Der erste Kulturerbe Bayern-Schützling kann sich seit Oktober 2019 mit diesem besonderen Etikett schmücken.

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